Samstag, 5. März 2016

Rezension zu "Wenn der Sommer stirbt"

Autorin: C.L. Wilson
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 415
Empfohlenes Alter: ab 16
ISBN: 978-3-404-20801-2
Preis: 9,99€

(Band 2)


Inhalt
Erst seit wenigen Wochen herrscht Frieden zwischen den Reichen Sommergrund und Winterfels, besiegelt durch die Ehe von Sommerprinzessin Chamsin und Wynter Atrialan, dem Winterkönig. Doch der Frieden währt nicht lange. Zu Beginn des Krieges hat Wynter das Eisherz, die Essenz eines dunklen Gottes, in sich aufgenommen. Und diese Magie droht nun, ihn zu verschlingen und in einen Todesgott zu verwandeln, eine Bedrohung, schlimmer als alles, dem sich Sommer- und Winterländer je gegenübersahen ... 

Handlung
Nachdem Chamsin herausgefunden hat, dass sie vergiftet worden ist, ist sie gezwungen im Bett liegen zu bleiben. Doch das ist nicht das einzige Problem, dass sie im Moment hat. Wynter geht ihr immer mehr aus dem Weg, weil er sie nicht verletzen möchte und ihm dieses Gefühl, was er für Chamsin empfindet Angst macht. Somit nimmt immer mehr das Eisenherz überhand über ihn. Noch dazu sieht es so aus als würde Milan, Chamsins Bruder, den zweiten Krieg über die zwei Königreiche beginnen. Während Wynter dafür sorgt, dass alle gewappnet sind, schleicht Chamsin durchs Schloss und erforscht Wyns Vergangenheit. Was will er nur vor ihr verbergen? Was sie dann rausfindet hätte sie nie für möglich gehalten. Genauso wie die Tatsache, dass sich alles in eine ganz andere Richtung entwickelt.

Meinung
Endlich habe ich den zweiten Teil von "Der Winter erwacht" gelesen und bin total begeistert! Nachdem Teil 1 mich ja nicht so ganz aus den Socken gehauen hat, zog Teil 2 mit doppelter Power nach.

Das ganze Buch über und damit meine ich wirklich von der ersten bis zur letzten Seite, war Spannung da. Hätte ich keine Schule gehabt, wäre ich mit dem Buch an einem Tag durch gewesen, denn ich wollte es eigentlich gar nicht mehr aus der Hand legen.

Mittlerweile habe ich mich vollkommen mit dem Schreibstil angefreundet und bin begeistert, denn C.L. Wilson schreibt mit so viel Liebe, Spannung und Emotionen. Dabei greift sie die Themen Vertrauen, Familie, Freunde, Verrat sowie Feinde auf und verbindet diese zu einer unglaublich guten Story.

Chamsin mochte ich schon im ersten Teil, weil sie eine sehr starke Persönlichkeit ist und sich nie unterkriegen lässt, sowie ihren ganz eigenen Kopf hat und genau weiß, was sie tut und was sie will. Trotzdem hat man aber auch im zweiten Teil eine verletzliche Seite an ihr erkannt und zwar wenn es um das Thema geht "jemanden etwas zu bedeuten". Dieses Gefühl kennt Chamsin nicht und das waren für mich auch solche Stellen, wo ich hätte losweinen können.
Nun aber mal zu Wynter. Dieser hat mich im positiven Sinne total überrascht. Im ersten Teil habe ich ihn gehasst, was wahrscheinlich auch damit zusammenhing, dass er sehr barsch und kalt war. Dazu kamen noch die intimen, nicht gerade schönen Szenen.
Eigentlich hätte ich nicht gedacht, dass ich ihn mal als Protagonisten lieben werde, aber nach "Wenn der Sommer stirbt" ist er für mich ein Held geworden, der tatsächlich eine gute Seite haben kann, aber lest selbst...

Als letztes kommen wir zur Story. Die, die schon meine Rezension zu Teil 1 gelesen haben, wissen vielleicht, dass ich es an vielen Stellen langweilig fand und nun habe ich ja bereits erwähntt, dass es hier nicht der Fall war, denn die Geschichte ist einfach atemberaubend! Manchmal habe ich echt eine Kriese bekommen und war mit den Nerven am Ende an bestimmten, und gleichzeitig wollte ich weinen oder Luftsprünge machen.

Fazit
Das Buch hat mich im positiven Sinne total überrascht, weshalb ich 5 Sterne gebe! Es ist ein wirklich gelungener Abschluss!

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