Donnerstag, 28. Juli 2016

Rezension zu "Das Leuchten meiner Welt"

Autorin: Sophia Khan
Verlag: Diana
Seiten: 480
Empfohlenes Alter: ab 14
ISBN: 978-3-453-35896-6
Preis: 9,99€






Irenies Kindheit endet an dem Tag, an dem sie nach Hause kommt und ihre Mutter Yasmeen nicht mehr da ist. Der Vater erklärt nichts, weicht allen Fragen aus. Fünf Jahre vergehen, bis Irenie eine Kiste mit Briefen findet und dem Geheimnis ihrer Mutter näher kommt. Auf der Spur einer verbotenen Liebe reist sie von Amerika bis nach Pakistan, voller Hoffnung, in diesem Sommer Yasmeens Verschwinden endlich zu verstehen.
Im ersten Kapitel lernt man Irenie kennen. Sie hat auf dem Dachboden ihres Hauses eine alte und geheime Kiste gefunden, die ihrer verstorbenen Mutter Yasmeen gehörte. Darin befinden sich Liebesbriefe aus einer lang bestehenden Romanze ihrer Mutter und einem fremden Mann namens Ahmend. Bisher dachte sie immer, sie wäre der größte Schatz ihrer Mutter gewesen. Natürlich neben ihrem Vater James, doch seit dem Moment, wo sie die Briefe gelesen hat, ändert sich alles schlagartig. Yasmeens Herz schlug nur für eine Person. Für Ahmed. Somit ist es am Anfang ein ziehmlicher Schock, doch sie lässt sich nicht unterkriegen und versucht mehr über ihre Mutter zu erfahren. Und über die Romanze zu Ahmed. Besonders fragt sie sich, warum beide einen anderen Ehepartner gewählt haben. Somit fliegt Irenie kurzerhand nach Pakistan zu ihren Großeltern, denn dort erhofft sie sich Antworten zu bekommen. 
 Nachdem ich den Inhalt dieses Buches gelesen habe, war ich Feuer und Flamme es endlich lesen zu können. Allerdings wurde ich leider sehr enttäuscht, denn das Buch war nicht so wie ich es mir vorgestellt habe...
Allerdings beginne ich erstmal mit einem postitiven Punkt und das ist natürlich das Cover. Ich glaube dazu muss ich nicht viel sagen, denn es ist wunderschön. Das blaue Muster, das sich über das ganze Buch zieht, ist einfach toll und harmoniert perfekt mit der goldenen Schrift. Ich finde es einfach nur meeeega schön.
Nun kommen wir zum Schreibstil und da weiß ich bis jetzt noch nicht was ich davon halten soll. Erstmal muss ich dazu sagen, dass das Buch aus zwei Sichten erzählt wird. Aus Irenies und von ihrem Vater. Doch damit ist nicht genug. Irenies Sicht wurde in der Ich-Perspektive geschrieben, die ihres Vaters aus der Erzählerperspektive. Für mich persönlich, war das einfach viel zu verwirrend, weil man jedes Mal total umschalten musste. Auch so beschrieb Sophia Khan viele unwichtige Dinge zuuu ausführlich, während die spannenden Stellen kurz gehalten wurden. Immer wenn ich dachte, dass etwas passiert, war das Kapitel zu Ende und die Spannung verpufft und ein neues Ereignis wurde beschrieben.
Irenie, sowie auch ihr Vater waren in ihrer eigenen Welt versunken. Ehrlich gesagt hat mich das Buch auch ziehmlich müde gemacht. Dabei hätte es so gut sein können! Die Idee an sich ist nämlich gar nicht mal so schlecht. Bis Seite 150 hatte ich Hoffnung, dass es noch besser wird, aber irgendwie ist nichts passiert. Das blieb langatmig und zäh geschrieben, sodass ich mich bis zum Ende ziehmlich durchquälen musste.
Desweiteren hätte ich gerne mal ein paar von Yasmeens Briefen komplett lesen wollen, denn es gab leider immer nur Abschnitte von ihnen.
Leider kann ich dem Buch nur 2/5 Sterne geben, weil es mich gar nicht in den Bann, sowie letztendlich überzeugen konnte...

 
 

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